Mainzer allerlei  Thema - hier mal ein Fax an den Sachbearbeiter 


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Ungelesener BeitragVerfasst: Mi 29. Sep 2010, 17:17 
Administrator
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Registriert: Mo 27. Okt 2008, 11:07
Beiträge: 112
Jobcenter für Arbeitsmarktintegration

Am Rodelberg 21

55131 Mainz

Knd. Nr.: XXXXXXXXX


Betreff: meine Zurechnungsfähigkeit !

Sehr geehrte Damen und Herren,


Das angesprochene Gutachten ist aus dem Jahre 2006,
aber ich war Januar 2009 beim Gesundheitsamt wegen des gleichen Gutachtens.
Da wurde allerdings nicht festgestellt das ich etwas GAGGA sein soll.
Und das passte wohl dem Sachbearbeiter nicht in den Kram, deshalb suchte
er sich ein altes Gutachten heraus.
Da in diesem Gutachten ersichtlich ist das ich keine
400 Meter einen recht steilen Berg hinauf laufen kann,
vor allem nicht nach einem Fußmarsch von cirka 500-600 Metern.
will man also feststellen lassen ich sei wohl nicht zurechnungsfähig.
----------------------------------------------------------
--- das wurde an den Irrenarzt als Vorgabe geschickt. ---
Ist der Kunde in der Lage, mit entsprechender Willensanstrengung
an Terminen des Job Center zu erscheinen?

Man muß sich einmal den Zugang zu dem Jobcenter Mainz ansehen

---> viewtopic.php?f=4&t=77 <---
---> https://alfchen.de/index.php?dir=Kommen ... rierefrei/ <---

um das zu verstehen.
Arthrose in den Knien, massive Kreislaufprobleme und eine schwere Herzerkrankung
und zwei Herzinfarkte

Ist der Kunde in der Lage, die Tragweite seiner Handlungsweise zu erfassen?
Was im Klartext nichts anderes heißt, ist der noch zurechnungsfähig.

Mir gegenüber hat der Sachbearbeiter behauptet das kein Gutachten von 2009 vorliegt.
Ich habe aber die Bestätigung vom Gesundheitsamt.

Auch wenn der Sachbearbeiter vom Jobcenter meint
ich könnte ohne Einschränkungen öffentliche Verkehrsmittel benutzen
um Termine beim Jobcenter wahrzunehmen.

Das es aber nicht um die öffentlichen Verkehrsmittel geht,
sondern um diesen langen Fußmarsch mit dem Berg zum Schluss bin ich
theoretisch gezwungen mir selbst körperlichen Schaden zuzufügen.

Das neue Gutachten wurde ohne eine Untersuchung meines aktuellen
Gesundheitszustandes erstellt, das heißt wieder einmal
"der Arzt hat mich noch nie gesehen oder auch nur ein Wort mit mir gesprochen".
Es wurde nicht einmal vom Hausarzt ein Bericht angefordert.
Der aktuelle Gesundheitszustand hat sich seit einem halben Jahr
deutlich verschlechtert, leider sind beide Hüftgelenke betroffen so
das ich nur noch cirka 250-300 Meter ohne Krücken laufen kann.

Vieleicht bekomme ich jetzt auch noch gesagt das ich gesund bin
und Vollzeit arbeiten muss. Dafür dürfen 20 Jahre jüngere Zuhause bleiben.
5 chronische Krankheiten, 10 Tabletten pro Tag davon
3 Stück überlebenswichtig und über 60 Jahre.
Das nenne ich dann eine Wunderheilung.!

Vor allem für ältere Menschen die sehr oft auch gesundheitliche Probleme
haben ist das mehr als eine Zumutung. !!!
Selbst jüngere Menschen sind nach dem aufstieg fast am Ende ihrer Kräfte und der Puls rast. !

Nach meiner Ansicht ist das Jobcenter nicht Barriere frei zu erreichen.
Es kann nicht sein das ein langer Fußweg mit einem doch recht steilem Berg zum Schluss als Barriere frei gilt.

Davon sind auch Kinderwagen betroffen, wie kommen die den Berg hoch vor allem ohne Bürgersteig.
Das Problem besteht ja nicht nur für mich, es sind ja viele davon betroffen.

Man muss den Fußweg von der Haltestelle der öffentlichen Verkehrsmittel bis zum JobCenter einmal selbst gelaufen sein um das nachvollziehen zu können.

Ich selbst habe in beiden Knien Arthrose und ganz massive Probleme beim Treppensteigen oder einen Berg hoch zu laufen.
Da ich auch noch Kreislaufprobleme sowie Herzprobleme habe stellt sich für mich immer mehr die Frage wie ich das bewerkstelligen soll.
Da ich aber keinen Schwerbehinderten Ausweis habe gelte ich beim Jobcenter wohl als gesund
so das man auf diese Einschränkungen nicht weiter ein geht.
Es wurde dem Jobcenter von mir bereits mehrfach, (Fax sowie ein Schreiben) mitgeteilt mit welchen Problemen ich da zu kämpfen habe.
Die einzige Antwort auf meine Mitteilung war ein neuer Termin ohne auf meine Einwände einzugehen.
Man hat es bis heute nicht für nötig befunden, in irgendeiner Form darauf einzugehen.

Es kann auch nicht angehen das man einfach Formulare zuschickt und behauptet ich hätte diverse Anträge gestellt. Das ist schon ziemlich unverschämt von einem zu verlangen er solle diese Anträge ausgefüllt zurück senden sonst wird das Geld gekürzt.

Wenn der Sachbearbeiter meint er müsse Anträge stellen dann sollte er auch in dieses Formulare reinschreiben um was es überhaupt gehen soll. Woher soll ich wissen was der mit mir vorhat und was eine Schulung kosten soll, aber genau das soll ich ausfüllen.

Ich werde mich wohl beherrschen können und mir selbst Schaden zuzufügen denn ich kann leider nicht längere Zeit sitzen. Diese Schulungen gehen aber mindestens 6 Stunden und sind für mich so nicht Gesundheitlich zumutbar.



Auszug aus der AZ-Mainz

Liege bei einem Kunden keine Gehbehinderung, aber eine vorübergehende gesundheitliche Einschränkung vor, sei die Lösung fallabhängig. "Viele Angelegenheiten können per Post, Telefon oder über einen Bevollmächtigten geregelt werden", erläutert Asmis. Gespräche zur Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt jedoch müssten persönlich geführt werden. "Ist der Kunde krankgeschrieben, setzt der Berater einen neuen Termin an", erklärt sie, "liegt der Fall so, dass ein Kunde dauerhaft nicht in der Lage ist, das Jobcenter zu erreichen, muss er dies seinem Berater mitteilen und es liegt in dessen Ermessen, ob Fahrtkosten erstattet werden." Probleme mit diesem Prozedere seien ihr bislang nicht bekannt, betont die Pressesprecherin. "Sollte im Kontakt mit dem Berater doch mal etwas schief laufen,
rate ich den Kunden, sich mit Beschwerden ans Kundenreaktionsmanagement zu wenden."
Keinesfalls sollte allerdings die angesprochene Treppe benutzen werden: "Die befindet sich in Privatbesitz und das ist auch eindeutig so beschildert."


Mit freundlichen Grüßen
Alfred E.

_________________
und immer schön NEUGIERIG bleiben !


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