Mainzer allerlei  Thema - Mainzer ARGE, Jobcenter, Sozialamt oder Arbeitsagentur 


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Ungelesener BeitragVerfasst: So 30. Jan 2011, 08:09 
Administrator
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Registriert: Mo 27. Okt 2008, 11:07
Beiträge: 112
Wieder fünf Prozent mehr Klagen gegen Hartz IV

Mainz - Die Klagewelle wegen Hartz IV macht vor dem Sozialgericht Mainz nicht halt:
1704 Klagen, Widersprüche oder Eilanträge gegen Alg-II-Bescheide sind dort
im vergangenen Jahr eingegangen, gut fünf Prozent mehr als im Jahr zuvor.

http://www.rhein-zeitung.de/startseite_ ... 93656.html

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Ungelesener BeitragVerfasst: Mi 3. Mär 2010, 10:11 
Administrator
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Registriert: Mo 27. Okt 2008, 11:07
Beiträge: 112
habe etwas sehr interessantes gefunden - entspricht auch 100prozentig meinen Erfahrungen.
der original Link ---> https://alfchen.de/index.php?dir=Kommen ... rierefrei/
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Es wurden 61 Bewertungen in Mainz abgegeben.
Die Durchschnittsnoten lauten:
Freundlichkeit: 4.4
Kompetenz: 5.1
Bearbeitungsdauer: 4.7
Umgang mit Beschwerden: 5.3
Erreichbarkeit der Mitarbeiter: 5.0
Wartezeiten (beim Besuch des Amtes): 3.5
Großzügigkeit bei der Auslegung von Rechtsvorschriften: 5.3
Räumlichkeiten: 3.8
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und bevor die ganz schlauen kommen, ich weis es sind nur Kopien
aber es sollte so weit wie möglich verbreitet werden.
Und es spiegelt die Meinung der Mehrheit aller Betroffenen hier in Mainz wieder.
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und hier ein paar Beiträge aus dem Link
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Zwar ist mein SB recht kompetent, was aber wieder durch die sprichwörtliche
"Lahmars....igkeit" der Leistungsbateilung versaut wird. Wochen bis monatelange
Bearbeitungszeiten ohne Rücksicht auf Verluste. Nachfragen dank Überheblichkeit
so gut wie zwecklos - telefonisch ist ohnehin Keine/r erreichbar - Callcenter
wimmelt direkt ab.
Der direkte Klageweg ist hier unbedingt zu empfehlen. Briefe gehen verloren -
selbst bei Einschreiben läuft schon mal die Lagerfrist ab.
Unterlagen am Besten mit mehreren Zeugen vor Ort abgeben da es keine
Eingangsquittung gibt.
Die Unterlagen werden lediglich in einem Plastikkorb gesammelt und mit einem
Eingangsdatum-Stempel versehen.
Die Krönung aber ist das "nette" Wachpersonal welches nicht einmal die
einfachsten Umgangsformen der Höflichkeit kennt.

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Die asbestverseuchte Bruchbude oben auf dem Rodelberg ist über diese Treppe
("Privatweg") nur schwer zu erreichen, im Winter nur "auf eigene Gefahr". (WER
hat einen gleich zum Termin einbestellt?)
Wartezeiten gibt es zum Glück nie, da man sowieso nur mit Termin reinkommt.
Ärgerlich ist, dass bei Formulareinreichung - nachdem es eine kurze Zeit sehr
gut gelaufen war, währenddessen man sogar Kopien gemacht bekam - kein
Eingangsstempel mehr auf mitgebrachte Kopien zu bekommen ist. Die haben dem
Front Office im Eingangsbereich den Stempel einfach weggenommen... Wer was
Wichtiges abzugeben hat, muss es daher bei anderen Behörden abgeben, etwa in der
Arbeitsagentur Mainz. Eine Schande ist, dass im Front Office nur ein Mitarbeiter
tätig ist, obwohl auf Steuerzahlerkosten zwei Arbeitsplätze eingerichtet
wurden.
Die Sachbearbeiter/Fallmanager sind überhaupt nicht mehr erreichbar, da alle
Kommunikation, soweit sie nicht ohnehin empfohlenermaßen schriftlich abgewickelt
wird, über ein externes Call Center läuft, das einen niemals durchstellen würde!
Umgekehrt erreicht einen die Verfolgungsbetreuung noch am Handy!
Die Bearbeitungsdauer ist das einzige, worin das Job-Center seinen eigenen
Ansprüchen in der Regel gerecht zu werden schafft. Die Fälle, in denen es mal
länger dauert, werden allerdings statistisch mehr als wettgemacht durch die ganz
fixen Ablehnungsbescheide, speziell bei Widersprüchen. Die vorgebrachten
Argumente werden einfach entweder komplett ignoriert oder durch einen Wust
juristischen Geschwurbels getarnt nur scheinbar widerlegt. Der Gang vors
Sozialgericht ist dadurch vorprogrammiert. Ich habe noch keinen einzigen
Bewilligungsbescheid erlebt, dem ich nicht widersprochen hätte! Überhaupt den
einzigen Bescheid, den ich unwidersprochen hingenommen habe, war die Ablehnung
des Job-Centers, die den Regelsatzanteil für ÖPNV-Mobilität übersteigenden
Kosten des Mainzer Sozialtickets zu übernehmen - aber auch nur, weil ich die an
die Politik weiterleiten wollte, damit (noch VOR dem
Bundesverfassungsgerichtsurteil) klar wird, dass die MVG das Sozialticket eben
für 15 Euro anbieten MUSS (statt des Wucherpreises von derzeit 50,40 Euro!) oder
dass sich die Stadt Mainz durch ihre MVG auf Zuschüsse für Sozialtickets
erpressen lassen MUSS. (Selbst schuld, wer hat ihnen gesagt, sie sollten die
Verkehrsbetriebe privatrechtlich auslagern??)
Über die Kompetenz der Mitarbeiter zu sprechen, würde bedeuten, einen Witz zu
erzählen. O-Ton gefällig? Hier: "Ich weiß doch nicht, was im Gesetz drinsteht!"
- Gesagt im Brustton der Überzeugung und bezogen auf das SGB II, die gesetzliche
Grundlage der Arbeit des Job-Centers!
Eine Freundlichkeit will ich nicht absolut in Abrede stellen, nur weiß jeder,
der ein freundliches Wort auf dem Amt zu hören bekommt, dass derjenige sich dazu
überwinden musste. Reicht "Ich kann Sie ja nicht prügeln, damit Sie Bewerbungen
schreiben!" fürs Erste? Dementsprechend ist es auch um die Großzügigkeit bei der
Auslegung von Rechtsvorschriften bestellt: Dienstanweisungen schränken den vom
Gesetzgeber vorgesehenen Ermessensspielraum für die Einzelfallbetrachtung
künstlich ein und NIE würde sich jemand über die Grenzen von DA und SGB II
hinauswagen (soweit man letzteres kennt), weil man ja "gesetzestreu" handeln
will. Dass dieses Gesetz, dem man da so treudoof folgt, schon zum zweiten Mal
für verfassungswidrig erklärt wurde, bestimmt bald zum dritten Mal für
verfassungswidrig erklärt wird (wenn man bedenkt, dass jeder juristische Laie
das "Willkür!"-Urteil des BVerfG zur Pendlerpauschale heranziehen und per
Copy&Paste in ein Urteil über die Verfassungswidrigkeit der Zusammenlegung von
Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe auf dem Niveau der Sozialhilfe einfügen
könnte) und das seinem Wesen nach faschistoid ist, juckt DIE doch nicht! Lieber
Faschist sein als womöglich selbst arbeitslos! Daran wird auch das Urteil wohl
nichts ändern, so scharf und eindeutig es just in diesem Punkt auch war...
Kurz zusammengefasst: Wenn man mit der ARGE Mainz zu tun hat, wird einem
schlecht.
Gut, dass wir wenigstens an jedem dritten Mittwoch des Monats unsere
Jeden-Monat-Demo haben (12 Uhr ab Münsterplatz), um dagegen zu protestieren!!
Hartz 4-muss-weg.de

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Mein Urteil ist einfach nur vernichtend. Jede Nebenkostennachzahlung liegt
mindestens ein halbes Jahr auf dem Schreibtisch des Sachbearbeiters. Auf
telefonische Rückfragen, Briefe mit der Bitte um einen Termin ect. werden
ignoriert. Dabei geht es hier nicht nur um Menschen, sondern um Existenzen! Kaum
jemand tut sich dies freiwillig an! Anträge zur Weiterbewilligung dauern im
Durchschnitt 6 Wochen, dieses Mal liegt die Krönung bei fast drei Monaten.
Nebenkosten werden nur übernommen nach einen regelrechten Bombardement auf die
Mitarbeiter. Angenehm, den Vermieter 8 Monate (!!!) warten lassen zu müssen.
Formulare werden doppelt und dreifach angefordert- befindet sich der Rodelberg
vielleicht im Bermuda-Dreieck?? Die Bitten um einen persönlichen Termin werden
ignoriert, Bescheide falsch erstellt. Wobei- dann erklärt sich bei aller
Unfähigkeit natürlich warum keine persönlichen Termine vergeben werden. Reine
Vorsichtsmassnahme.. das einem die Zeit davon läuft- wen interessiert es?? Und
hat man bis dato nie Schulden gehabt, so sorgt die Arge dafür. Weil sie die
erhaltenen Informationen ignoriert und ein Laie ja davon ausgeht, das alles
seine Richtigkeit hat. Mittlerweile habe ich den Mainzer Bürgerbeauftragten
schon öfter gesehen als ein Mitarbeiter der Arge.. Liebe Leute,guter Rat( auch
vom Bürgerbeauftragten): wendet euch mit Beschwerden dort hin. Die machen Druck!
Und je mehr Beschwerden, um so eher können die gegen die Methoden der Arge
vorgehen!!

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Es ist unerhört wenn mann fragen am Infoschalter hat,das ohne die geringste
Diskretion vorgegangen wird. Was interessiert die Warteschlange ob ich ohne
festen Wohnsitz bin, wieviel Geld ich vom Amt beziehe,wer von meiner Familie
krank etc. etc. !!! Es wirkt nach System. Man steht am Schalter und dabei hat
man das Gefühl, dass das geforderte Gespräch mit einem Sachbearbeiter schon zu
80% stattgefunden hat, warum bekommt man nicht gleich eine
Entscheidung????????????????? Ich will damit sagen das es eine sehr unangenehme
Situation ist.Jedes mal wenn ich beim Jobcenter stehe, beobachte ich auch aus
der Schlane das regelrecht die "Kunden" angeschrien werden, das ist keineswegs
menschlich. Wie soll da ein Mensch Mut zu sich selbst finden um dadurch Arbeit
zu finden. Entweder man wird geknickt um Arbeit zu finden oder für sein
Lebenlang geknickt sein.
Bin seit 9 Monaten ohne festen Wohnsitz, jedes mal wenn ich eine passende
Wohnung finde, geht die Mietbescheinigung im Jobcenter verloren, oder es wird zu
spät bearbeitet, so das die gefundene Wohnung anderweitig vermietet wird.

Ein wenig mehr Menschlichkeit schadet doch keinem !!!

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