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Deutschland sozial ungerecht



Die Mehrheit der Deutschen ist der Meinung, dass Deutschland sozial ungerecht ist

71 Prozent der Befragten hätten angegeben,
dass die Ungerechtigkeit in den letzten vier Jahren erheblich zugenommen habe

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hat man in diesem Land nicht anderes zu tun wie einem die letzten Jahre so schwer wie möglich zu machen ?
die letzten Jahre möchte ich mal langsam in Ruhe gelassen werden
wenn man schon keinerlei Lebensqualität mehr hat.

Es gibt ein HERZ für Tiere, Kinder, etc., aber wo ist ein HERZ für andere Menschen ?

Da wird für " Brot für die Welt ", " Katastrophenopfer ", " Tiere " und ähnliches gespendet,
somit hat man ein gutes Gewissen denn man ist ja ein guter Mensch.
Diese Mentalität haben vor allem die Leute die hinter einem Schreibtisch über andere Menschenschicksale entscheiden.
Aber der vor dem Schreibtisch kann sehen wo er bleibt.

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Mehrheit sieht Deutschland als sozial ungerecht
Geht es um die Verteilung des Vermögens, fühlen sich fast 60 Prozent der Bürger ungerecht behandelt.
Der sozialen Marktwirtschaft schenken sie jedoch erstmals seit Jahren wieder mehr Vertrauen – trotz der Wirtschaftskrise.
Grund soll der sensible Umgang der Politiker mit der problematischen Zeit sein.

71 Prozent der Deutschen haben das Gefühl, dass die soziale Ungerechtigkeit in den letzten Jahren zugenommen hat.

Die Mehrheit der Deutschen ist laut einer aktuellen Umfrage der Meinung, dass Deutschland sozial ungerechter geworden ist.
71 Prozent der Befragten hätten angegeben, dass die Ungerechtigkeit in den letzten vier Jahren zugenommen habe,
erklärte die Bertelsmann Stiftung in Gütersloh.

Fast 60 Prozent halten die Verteilung des Vermögens in der Gesellschaft für nicht gerecht.
Lediglich vier Prozent gaben an, es gehe sozial gerechter zu.

Der repräsentativen Befragung zufolge stellten zuletzt 2005 ebenso viele Bundesbürger ihrem Land ein schlechtes Zeugnis in sozialer Gerechtigkeit aus.

2004 äußerten sich sogar 73 Prozent negativ – die höchste Zahl innerhalb der letzten 15 Jahre.

Das Institut für Demoskopie Allensbach befragte im Auftrag der Stiftung Anfang des Jahres bundesweit rund 1.850 Bürger über 16 Jahren.

Die Akzeptanz für die Soziale Marktwirtschaft ist nach einem Tief der letzten Jahre wieder auf 38 Prozent gestiegen.
Im Jahr 2008 waren es den Angaben nach lediglich 31 Prozent.
Im Jahr 2000 hatte jedoch noch mehr als jeder Zweite (55 Prozent) die Soziale Marktwirtschaft befürwortet.

Die Stiftung macht für die wieder wachsende Akzeptanz eine besonnene Reaktion der Politik auf die Finanzkrise verantwortlich.

Unter neun vorgegebenen Ländern, in denen die Bundesbürger am ehesten soziale Gerechtigkeit verwirklicht sehen,
rangiert Deutschland den Angaben nach auf dem zweiten Platz.

Trotz anhaltender Zweifel an der sozialen Gerechtigkeit habe sich die Beurteilung des deutschen Wirtschafts- und
Sozialsystems im internationalen Vergleich verbessert. Am besten schneidet nach Auffassung der Deutschen Schweden ab.

Allensbach hatte zwischen dem 7. und 21. Januar 1849 repräsentativ ausgewählte Bundesbürger ab 16 Jahre befragt.

EPD/dpa/jm - der original www.welt.de Link
NRhZ-Online - Neue Rheinische Zeitung

Regierung befördert Armut
Berlin (NRhZ/JK, 27.3.) „In Deutschland setzt sich die Umverteilung von unten nach oben fort.
Der gesellschaftliche Reichtum hat zugenommen, und zugleich ist der Anteil der Armen und Armutsgefährdeten gewachsen",
kommentiert Jutta Krellmann, Sprecherin für Arbeit und Mitbestimmung der Fraktion DIE LINKE,
die heute veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes zur Armutsgefährdung in Deutschland.
Krellmann weiter: „Bemerkenswert an dieser Statistik ist, dass die Armutsgefährdungsquote deutlich höher lag als die Arbeitslosenquote.
Das zeigt, dass für die Beschäftigten im Niedriglohnbereich in Deutschland ein erhebliches Armutsrisiko besteht.
Gerade diesen Bereich aber haben die jetzige Bundesregierung und ihre Vorgängerinnen durch ihre Arbeitsmarktpolitik systematisch gefördert.
Der alte Wahlkampfschlager der Regierungsparteien: ‚Sozial ist, was Arbeit schafft‘ wird durch diese Zahlen eindeutig widerlegt.
Notwendig ist nach wie vor: ein flächendeckender Mindestlohn von 10 Euro,
eine armutsfeste Mindestrente und eine bedarfsdeckende Mindestsicherung für Erwerbslose."